Warum sprichst du so laut,
ich verstehe ohnehin nicht, was du von dir gibst
Außer gelegentlich das ein oder andere Wort
Wie Schicksal
Es langweilt mich
Dein ganzes Leben
Verzweifelt gesucht
In den abgelegensten Winkeln
Während du schreist
Denke ich, wie schön war der Sommer
Eine Hand, die mir durch die Wolkendecke gereicht wird
Prügelt sie schon wieder?
Weniger, als wie ich es verdient habe
Sie bauen Museen,
die ich nicht besuche
Hatte schließlich schon genug Ärger
In der Nacht
Verzweifelt suchen
Nach den Lichtern Ausschau halten
In den abgelegensten Winkeln
Und du schreist noch immer,
der Sommer war wirklich schön
Irgendwann kommt der Abend
der dein Leben lebenswert macht
sie wird ihre Schuhe abstreifen
und dir das geben, was du brauchst
Ich kann sie schon hereinlaufen sehen
Hör doch endlich auf zu schreien
Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit.
Alexander Eilers (1, 66.)
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